Jörg Philipp

Montagsdemonstrationen 1989 – Eine DDR unter anderen Vorzeichen

Der Saalfelder Jörg Philipp engagiert sich 1989 für den Fortbestand der DDR unter anderen Rahmenbedingungen. Die Forderungen nach einer deutschen Einheit teilt er nicht. Die Wiedervereinigung zu akzeptieren, stellt für ihn zunächst eine Überwindung dar. 1989 wird der Protest gegen die SED-Diktatur in der DDR immer lauter. Unzufriedene und Oppositionelle organisieren sich im Sommer 1989 zunehmend. Sie versammeln sich regelmäßig zu friedlichen Montagsdemonstrationen, um das politische System und die Lebensbedingungen zu verändern. Obwohl viele eine gewalttätige Niederschlagung der Proteste fürchten, kommen in Leipzig am 9. Oktober #70.000# Menschen zusammen. Die Massenproteste für demokratische Reformen, Meinungs- und Reisefreiheit leiten den Zusammenbruch des SED-Regimes ein. Am 9. November 1989 kommt es zum Fall der Berliner Mauer, am 3. Oktober 1990 ist der offizielle Feiertag der Wiedervereinigung von Ost- und West-Deutschland.

Zeitzeuge
Jörg Philipp
Geburtsjahr
1944
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