Stefan Blattner

Montagsdemonstrationen 1989 – Stefan Blattner: Der Anfang vom Ende

Stefan Blattner nimmt im Herbst 1989 an den Montagsdemonstrationen in Leipzig teil. Besonders eindrücklich erlebt er die Demonstration am 25. September. Er wird Zeuge, wie die protestierende Menschenmenge gemeinsam die Angst vor Repressionen überwindet. Für Blattner ist dies ein entscheidender Moment für die weitere Entwicklung der friedlichen Revolution. 1989 wird der Protest gegen die SED-Diktatur in der DDR immer lauter. Unzufriedene und Oppositionelle organisieren sich im Sommer 1989 zunehmend. Sie versammeln sich regelmäßig zu friedlichen Montagsdemonstrationen, um das politische System und die Lebensbedingungen zu verändern. Obwohl viele eine gewalttätige Niederschlagung der Proteste fürchten, kommen in Leipzig am 9. Oktober #70.000# Menschen zusammen. Die Massenproteste für demokratische Reformen, Meinungs- und Reisefreiheit leiten den Zusammenbruch des SED-Regimes ein. Am 9. November 1989 kommt es zum Fall der Berliner Mauer, am 3. Oktober 1990 ist der offizielle Feiertag der Wiedervereinigung von Ost- und West-Deutschland. Copyright: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Zeitzeuge
Stefan Blattner
Geburtsjahr
1964
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