Hartwig Faby

Landshut-Entführung 1977 –Sprechverbot und Gegenwehr

Hartwig Faby ist als Geisel an Bord der am 13.10.1977 entführten Lufthansa-Maschine „Landshut“. Trotz des Sprechverbots können sich die Geiseln immer wieder kurz mit ihren Sitznachbarn austauschen und sich gegenseitig Mut zusprechen. Durch Androhung und Ausübung von Gewalt gegen die Geiseln ersticken die vier Terroristen die Organisation von Gegenwehr schon im Keim. Die Lufthansa-Maschine „Landshut“ wird am 13.10.1977 auf dem Flug von Palma de Mallorca nach Frankfurt a. M. von palästinensischen Terroristen entführt. Sie unterstützen mit der Aktion die deutschen Entführer des Arbeitgeberpräsidenten Hans Martin Schleyer, der seit September 1977 in deren Gewalt ist. Das Ziel ist die Freipressung inhaftierter Mitglieder der linksterroristischen Vereinigung RAF. Nach einem Irrflug über den Nahen Osten bis nach Afrika kann das Flugzeug am 18.10.1977 in Mogadischu (Somalia) durch die Spezialeinheit der Bundespolizei GSG 9 befreit werden. Copyright: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Zeitzeuge
Hartwig Faby
Geburtsjahr
1950
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