Jürgen Vietor

Landshut-Entführung 1977 – Die Rückgabe des Bundesverdienstkreuz 2008

Als Kopilot der Lufthansa-Maschine „Landshut“ ist Jürgen Vietor 1977 fünf Tage lang Geisel palästinensischer Terroristen. Kurz nach seiner Rückkehr wird ihm das Bundesverdienstkreuz verleihen. 2008 gibt er es aus Protest gegen die Freilassung des ehemaligen Mitglieds der RAF Christian Klar zurück. Die Lufthansa-Maschine „Landshut“ wird am 13.10.1977 auf dem Flug von Palma de Mallorca nach Frankfurt a. M. von palästinensischen Terroristen entführt. Sie unterstützen mit der Aktion die deutschen Entführer des Arbeitgeberpräsidenten Hans Martin Schleyer, der seit September 1977 in deren Gewalt ist. Das Ziel ist die Freipressung inhaftierter Mitglieder der linksterroristischen Vereinigung RAF. Nach einem Irrflug über den Nahen Osten bis nach Afrika kann das Flugzeug am 18.10.1977 im Mogadischu (Somalia) durch die Spezialeinheit der Bundespolizei GSG 9 befreit werden. Copyright: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Zeitzeuge
Jürgen Vietor
Geburtsjahr
1942
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