Werner Heimann

Landshut-Entführung 1977 – Werdegang nach dem Einsatz

Im Herbst 1977 ist Werner Heimann Teil der Spezialeinheit GSG 9, als diese erfolgreich die Geiseln des von Terroristen entführten Flugzeugs „Landshut“ befreit. Nach seiner aktiven Karriere in der Einheit wird er Innendienstleiter in der Aus-, und Fortbildungsabteilung der Bundespolizei und später Sachbearbeiter Ermittlung/Fahndung bei der Beweissicherungs-, und Festnahmehundertschaft der Bundespolizei bis er 2009 in den Ruhestand tritt. Die Lufthansa-Maschine „Landshut“ wird am 13.10.1977 auf dem Flug von Palma de Mallorca nach Frankfurt a. M. von palästinensischen Terroristen entführt. Sie unterstützen mit der Aktion die deutschen Entführer des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, der seit September 1977 in deren Gewalt ist. Das Ziel ist die Freipressung inhaftierter Mitglieder der linksterroristischen Vereinigung RAF. Nach einem Irrflug über den Nahen Osten bis nach Afrika kann das Flugzeug am 18.10.1977 in Mogadischu (Somalia) durch die Spezialeinheit der Bundespolizei GSG 9 befreit werden. Copyright: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Zeitzeuge
Werner Heimann
Geburtsjahr
1949
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