Jürgen Vietor

Landshut-Entführung 1977 – Über die Landshut sprechen

Als Kopilot der Lufthansa-Maschine „Landshut“ ist Jürgen Vietor 1977 fünf Tage lang Geisel palästinensischer Terroristen. Nach Instandsetzung wird das Flugzeug zunächst von der Lufthansa, später von anderen Fluggesellschaften, im Personen- und Frachtverkehr eingesetzt. 2017 wird sie auf einem Flugzeugfriedhof in Brasilien aufgespürt und von der Bundesregierung nach Deutschland zurückgeholt. Lange ist nicht klar, was mit den Überresten der „Landshut“ passieren soll. Jürgen Vietor berichtet über sein Verhältnis zur „Landshut“ und seine Gedanken zur Zukunft des Flugzeugs. Die Lufthansa-Maschine „Landshut“ wird am 13.10.1977 auf dem Flug von Palma de Mallorca nach Frankfurt a. M. von palästinensischen Terroristen entführt. Sie unterstützen mit der Aktion die deutschen Entführer des Arbeitgeberpräsidenten Hans Martin Schleyer, der seit September 1977 in deren Gewalt ist. Das Ziel ist die Freipressung inhaftierter Mitglieder der linksterroristischen Vereinigung RAF. Nach einem Irrflug über den Nahen Osten bis nach Afrika kann das Flugzeug am 18.10.1977 im Mogadischu (Somalia) durch die Spezialeinheit der Bundespolizei GSG 9 befreit werden.

Zeitzeuge
Jürgen Vietor
Geburtsjahr
1942
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